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GP Mutschellen – Publikumsnähe statt Rangliste

  • 5. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Volvo am GP Mutschellen

Bereits zum zehnten Mal fand am 3. Mai 2026 der GP Mutschellen statt. Der Name mag etwas irreführend sein, schliesslich ist der GP Mutschellen kein Grand Prix, sondern ein Schaulaufen auf 1.6 Kilometern am Berg ohne Zeitmessung und ohne Rangliste. Sehr zur Freude des Publikums, wenn die über 300 Fahrzeuge auf zwei, drei und vier Rädern die Kurven hochdonnern. Von den Vorkrieglern bis zu den Formelwagen und Motorrädern ist alles vertreten, was in den vergangenen 100 Jahren Motorsportgeschichte geschrieben hat.




Auch für die Teilnehmer steht der Spass und die Unterhaltung im Vordergrund. So blieb es auch ohne Konsequenzen, dass die Mehrheit der Fahrer die einzige, mit Pylonen ausgesteckte, Schikane falsch herum anfuhr oder sogar ganz ausliess. Ganz besonders am Mutschellen ist die Nähe der Zuschauer zu den Fahrzeugen. Nicht nur an der Strecke, sondern auch in den Fahrerlagern, die für alle Besucher frei zugänglich sind.  Aufgelockert wurde das Programm durch zwei Gastgruppen mit grossem Kontrast: Auf der einen Seite war dies der De Tomaso Club mit zwölf Fahrzeugen, auf der anderen Seite eine Gruppe von rund 80 Micro-Cars.



Angeführt vom ehemaligen SHVF-Präsidenten Bernhard Taeschler, schlängelten sich diese gemächlich die paar Kurven von Rudolfstetten AG den Mutschellen hoch. Angereist waren die meisten von ihnen von Meisterschwanden AG, wo am selben Wochenende auch noch das 50. Internationale Micro-Car Treffen stattfand. 


Einziger Schwachpunkt des GP Mutschellen 2026 war offensichtlich der Kleber der Startnummern: Viele lösten sich bereits auf den ersten Metern nach dem Start vom Blech, flatterten über die Strecke und die Marshals waren eifrig damit beschäftigt, diese wieder einzusammeln.



Auch wenn es keine offizielle Jubilumsausgabe war, so hätte der GP Mutschellen doch zu feiern gehabt, war es doch bereits die zehnte Durchführung des Events, der bereits seit 2004 stattfindet. Zuletzt war der Anlass 2023 durchgeführt worden, künftig will das Organisationskommitee den Dreijahresrhythmus beibehalten. Man darf sich also bereits auf den Mai 2029 freuen.


Text: Ramon Egger – Bilder: Kim Hüppin

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