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Swiss Classic World 2026 – Die Schweizer Leitmesse

  • 2. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 12 Stunden


Swiss Classic World 2026

Das Wetter war ausgesprochen gut zur diesjährigen Swiss Classic World. Temperaturen von über 30 Grad luden eigentlich gar nicht dazu ein, das Wochenende in den Luzerner Messehallen zu verbringen. Und trotzdem verzeichnete die grösste Schweizer Klassikmesse gemäss Organisator Bernd Link erneut mehr als 17 000 Besucherinnen und Besucher, die in Luzern das abwechslungsreiche Programm genossen. Und auch an Ausstellern mangelte es nicht – so mussten sogar Firmen, die sich zu spät um einen Standplatz beworben hatten, vertröstet werden. 



In den vier voll belegten Hallen fanden Besucher bekannte Unternehmen der Branche wie die Amag Classic oder Porsche Classic vor. Auch Spezialisten wie Dönni Classic Car oder die Garage Brunner AG stellen ihre Oldtimer zur Schau. Unter den über 200 Ausstellern zeigten Restaurationsbetriebe, Ersatzteillieferanten, eine Vielzahl an Oldtimerclubs und Fachverbände ihre fahrbaren Schätze und ihr breites Angebot. Auffallend war, dass sich die Swiss Classic World immer mehr auch zur Messe für zeitgenössische Liebhaberfahrzeuge entwickelt.


50 Jahre Golf GTI und Neoklassiker

So nutzte die Amag den Anlass, um 50 Jahre Golf GTI zu feiern und präsentierte auch die aktuelle Sonderedition des Golf GTI. Auch Porsche beliess es nicht bei den Klassikern und warb auf dem Stand auch für aktuelle, elektrische Modelle. Und mit der kleinen Sonderausstellung unter dem Thema «Neoklassiker» zeigte die Swiss Classic World Traumautos wie einen Porsche GT3 RS oder einen Bugatti Divo. Das Ziel war klar: Auch das jüngere Publikum, das mit altem Blech (noch) wenig anfangen kann, zum Besuch der Messe zu motivieren.



Dann wurde natürlich auch wieder gefahren, schliesslich sollen die Klassiker keine reinen Stehzeuge sein. Die «Swiss Classic World Rallye» fand bereits zum dritten Mal statt. Auf dieser konnten Fahrer von klassischen Fahrzeugen ihr Können bei diversen Sonderprüfungen unter Beweis stellen. Im Zentrum standen dabei exakte Navigation und präzises Fahren. Die Rallye ist aber so konzipiert, dass auch Teilnehmer ohne Erfahrung Spass haben können. Mit «Forever Young» für jüngere Klassiker, die mindestens 20 Jahre alt sind, und «Harder than Steel» für Vorkriegsfahrzeuge fanden gleich zwei weitere Ausfahrten statt, die ihr Ziel auf der Bühne in Halle 2 hatten. 


Zukunft der Klassik-Szene

Das Thema Nachwuchsförderung wurde erneut grossgeschrieben. «Young 4 Vintage», das Nachwuchsprogramm des Oldtimer-Dachverbandes SHVF, informierte in Vorträgen über seine Aktivitäten und bot auch Testfahrten mit Oldtimern für Neulinge an. Das Format «Old Cars for Young People», bei dem zwei junge Leute die Nutzung eines Porsche 944 von 1984 und eines VW Käfer 1300 L von 1970 für ein Jahr gewinnen können, soll ebenso Neulinge begeistern.



Unter dem Hammer

Zu den wichtigsten Höhepunkten der Oldtimermesse zählt die jährliche Auktion der Oldtimer Galerie Toffen. Dieses Jahr wurden 55 Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von geschätzten 5.9 Millionen Franken angeboten. Auch wir mit AUTOZEIT waren mit einem Stand in Luzern und durften spannende Gespräche führen mit langjährigen Lesern und mit Gleichgesinnten. Es war uns eine Freude, dass wir viele von unseren Leserinnen und Lesern wieder einmal persönlich treffen durften.


Text und Bilder: Kim Hüppin












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