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Salon Rétromobile 2026 – Das Jubiläum

  • 4. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

BMW Art Car von Alexander Calder an der Rétromobile Paris 2026

Die beiden Slogans könnten direkt voneinander abgeschrieben sein: «Die Vergangenheit hat immer eine Zukunft» heisst das Motto des Salon Rétromobile in Paris. «Vergangenheit schafft Zukunft» heisst es bei Mercedes-Benz. Und beide fassen perfekt zusammen, was die Rétromobile vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2026 zu bieten hatte. In ihrem fünfzigsten Jahr hat sie sich von einer reinen Oldtimerausstellung zu einer veritbalen Automesse gewandelt. Kaum ein europäischer oder japanischer Hersteller – also: jene Marken mit Geschichte – nutzte die Bühne von Paris nicht, um seine Markenhistorie zu präsentieren. Und dabei die Brücke zur Gegenwart, beziehungsweise der Zukunft, zu schlagen und aktuelle Modelle anzupreisen. So feierte Volkswagen 50 Jahre GTI, Peugeot bettete den neuen 208 GTi und Renault den aktuellen Clio in die Geschichte ein.


Das Niveau an der Rétromobile ist hoch und auch: breit gefächert. Von Teilemarkt über günstige Klassiker und höchstpreisige Oldtimer bis zu exklusiven Ausstellungsstücken, Oldtimerclubs und Kunst gibt es in Paris alles. Einen grossen Teil der Halle 7.3 nahm der kombinierte Stand der beiden Schweizer Händler Niki Hasler und Lukas Hüni ein. Von exklusiven Fahrzeugen, wie dem zweifachen Le-Mans-Sieger Ferrari 275 P oder Talbot Lago in Halle 7 bis zu den günstigen Verkaufsfahrzeugen in Halle 4 bot Paris ein breites Spektrum. Von Bugatti gab es gleich noch den 40 Tonnen schweren Treibwagen zu sehen. Und auch die Uhrenmarken haben die Rétromobile als Bühne entdeckt. 



Neu war in diesem Jahr die «Ultimate Supercar Garage», eine eigene Ausstellung im Rahmen der Rétromobile, die exklusiv den zeitgenössischen Supersportwagen gewidmet war. Diese war ein weiteres, schlagkräftiges Argument, um junge Besucher an die Messe zu holen. Und das Rezept hat funktioniert: 181 500 Besucher zählte die Rétromobile und damit knapp einen Viertel mehr als noch vor einem Jahr. 63 450 Menschen besuchten die Ultimate Supercar Garage. Die Rétromobile beweist so, dass die Idee der Messen noch lange nicht tot ist – wenn sie denn gut gemacht sind. Und zeigt, was der Genfer Autosalon mit dem richtigen Konzept hätte werden können.


Text: Ramon Egger – Bilder: Rétromobile Paris.



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