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AUTOZEIT 2/2026 – Jetzt erhältlich

  • vor 13 Minuten
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Cover AutoZeit 1/2026

Es geht in dieser Ausgabe um: Überraschungen, Wagnisse und Ideen. Auf den wohl berühmtesten Überraschungserfolg der Automobilgeschichte blicken wir gleich in unserer Titelgeschichte: den VW Golf GTI, der dieses Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag feiert. Und das, obwohl er ursprünglich gar nicht hätte entwickelt werden sollen.


Aber nicht jede mutige Idee wurde zum Verkaufserfolg. Der Studebaker Avanti beispielsweise war der radikale Versuch von Sherwood Egbert, eine angeschlagene Marke neu zu positionieren. Ein Erfolgsmodell wurde der Avanti zwar nicht, aber sein Design begründetet einen neuen Trend – ganz wie man es von einem Jahrhundertdesigner wie Raymond Loewy hatte erwarten dürfen.

 

Der Blick zurück führt uns noch weiter in jene Jahre, als sich die Automobilbauer noch als Konstrukteure und Erfinder verstanden und ihre Kreativität nicht auf das Auto beschränken wollten. Dass diese Zeit keine Vergangenheit sein muss und auch junge Oldtimerenthusiasten Wert auf deren Erhaltung legen, gibt es in unserer Geschichte zum Austin 12/6.


Von und für Enthusiasten

Es gibt Autos, die entstehen, weil der Markt sie verlangt. Und es gibt Autos, die entstehen aus purer Überzeugung. Erstaunlich viele der prägenden Modelle gehören zur zweiten Kategorie. 


Der VW Golf GTI war kein offizieller Entwicklungsauftrag. Eine kleine Gruppe Enthusiasten glaubte an die Idee eines kompakten, leichten, schnellen Alltagsautos – und wurde zum Erfolgsmodell für Jahrzehnte. Der Studebaker Avanti war der letzte grosse Wurf einer Marke, die sich noch einmal neu erfinden wollte, beziehungsweise: musste. Der Mitsubishi Starion vereinte vieles von dem, was andere Modelle zu Ikonen der Achtziger machte, einer Zeit in der Turbolader nicht dem Effizienzgewinn dienten, sondern dem Fahrgefühl. 


Nicht jede dieser Ideen war wirtschaftlich erfolgreich. Manche kamen zu früh, andere zu spät, wieder andere waren zu ausgefallen oder hatten schlicht: Pech. Sie alle sind Ausdruck einer Zeit, in der das Automobil ein Feld offener Möglichkeiten war. Als neue Modelle nicht immer in ein Raster passen mussten, als Farben, Formen und Konzepte mutig sein durften. Als Autos mehr waren als Blech und Elektronik, sondern Philosophien und Denkweisen widerspiegelten. Als die Designer und Ingenieure einen Spielraum hatten, der über betriebswirtschaftliche Kalkulationen hinausgehen durfte. 


Natürlich, es gab sie auch früher, die Brot-und-Butter-Autos. Dass die Mehrzahl davon die Jahrzehnte nicht überlebt hat und wir heute vor allem die vielfältigen Raritäten von früher pflegen, liegt in der Natur der Sache. Über diese Vielfalt erzählen wir in dieser Ausgabe – unter anderem in der Geschichte des Austin 12/6 von Roman Bänninger. Für den das Fahren und Bewahren eines Oldtimers auch eine Verpflichtung ist, die Vergangenheit am Leben zu erhalten. Wenn sie aus dieser Ausgabe nur einen Gedanken mitnehmen, dann vielleicht diesen.


AUTOZEIT 2/2026 gibt es ab sofort über unseren Shop als Einzelausgabe oder im Abo, am Kiosk und auf Readly.



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